Sonntag, 24. Mai 2015

.... der neue Rahmen

Dann fing die Suche nach einem Rahmenbauer an und ich bin auf die Firma Mosel gestoßen - der Inhaber Hartwig Heil machte einen Kostenvoranschlag und bekam den Auftrag .... nicht weil er das günstigste Angebot machte, sondern das vernünftigste. Der neue Rahmen wurde blattgefedert und bekam noch Stossdämpfer für die 100 km/h Zulassung. Außerdem wurde er vollverzinkt und bekam noch ein paar Gimicks.

worst case vor der Abreise

Es war im Sommer 2014 ..... der große Sommerurlaub sollte losgehen und der Wohnwagen wurde gepackt. Einen Tag vor der Abreise wollte ich den Vorratsraum reinigen und stellte fest, das sich der Aufbau vom Rahmen gelöst hatte. Ein Blick unten drunter offenbarte den Deichselbruch: Zuerst war ich recht sauer, weil der Urlaub zu scheitern drohte, dann aber sehr froh, den Schaden VOR der Abfahrt entdeckt zu haben. Nicht auszudenken was alles passieren, wenn man mit so einem Rahmen - voll geladen - auf die Autobahn geht. Wir disponierten ruck zuck um und der Urlaub wurde solo mit dem Landy gemacht. Danach ging die Restauration los. Zuerst haben wir den Aufbau vom Rahmen befreit:
.... dann der Schaden nochmals in Augenschein genommen:
Auch auf der anderen Seite war er schon komplett durch. Lediglich der Hilfsrahmen für den Aufbau, hielt noch alles zusammen. An der Achse hatte der Zahn der Zeit derart genagt, dass der Rahmen nur noch als Kernschrott zu bezeichnen war und eine Reparatur nicht mehr in Frage kam:

Donnerstag, 2. April 2015

...der Wohnwagen. Ursprung, Zusammenbruch, Wiederaufbau ...

Sich beim Reisen für einen Wohnwagen zu entscheiden ist ebenso komplex, wie die Suche nach einem Zugfahrzeug. Hat man die Kategorien abgearbeitet bzw. ausgegrenzt, beginnt die eigentliche Suche. Unsere Vorstellung war "klein, wendig, offroadtauglich und größtmöglichem Luxus wie Dusche und Toilette" - quasi die eierlegende Wollmilchsau der Wohnwagenbaukunst. Da Kunst von "können" kommt und nicht von "wollen" (sonst hieße es ja "Wunst"), wurde eigentlich über Jahre hinweg, auch in den einschlägigen Internetforen, gesucht. Durch Zufall sah ich eine Anzeige in einem Landrover Forum, ging der Sache nach und fand den
TAKLA MAKAN
Gekauft haben wir ihn 2013 und schon nach der ersten Reise war uns klar, dass wir ihn nie wieder hergeben würden. So ein kleines Raumwunder .... großes Bett, Küche, Heizung, Solaranlage mit eigener Batterie für die Kühlbox und die Wasserpumpe. Außendusche und drinnen sogar Platz für das Unterbringen einer kleinen Toilette. Die Zuladung des Wohnwagen liegt bei rund 500 kg - bei einem zulässigem Gesamtgewicht von 1,3 to. Welch anderer Wohnwagen kann damit aufwarten? Außerdem sollte er offroadtauglich sein. Es machte alles einen sehr stabilen Eindruck und die Bodenfreiheit ist beeindruckend. Wir sind einige Passagen gefahren, wo andere Wohnwagen aufgesetzt hätten. Hinter dem Landrover braucht man sogar keine extra Spiegel - er passt genau dahinter - lediglich die Solaranlage schaut heraus ;-) Wer den Namen googelt, findet weitergehende Informationen dazu. Allzu viele gibt es jedoch davon nicht .... also von Information sowie von Wohnwagen dieser Bauart ;-)
Zusammen mit der Zugmaschine hat man optimale Campingmöglichkeiten.

Dienstag, 17. März 2015

Unser Fahrzeug / Zugmaschine + Ausbau

Die Reise machen wir mit einem technisch einfachem Fahrzeug. Es ist ein Landrover Defender ROW 300TDI den ich als Pickup gekauft habe und zum HT mit Wohnmobilausbau umgebaut habe. Zusätzlich hat er ein gebrauchtes Evo Camper Hubdach bekommen. Nach genau zwei Jahren war der Großteil des Umbaus abgeschlossen ... Diese Aufnahme entstand in der Haute Provence 2014 ..... zu sehen ist ein typisch abgelegener und alter Schäferunterstand.
Der Innenausbau sollte Alltagstauglich bleiben und trotzdem den maximalen Komfort für zwei Personen auf Reisen bieten. Der Dirk stand mit Rat und Tat während des ganzen Umbaus hilfreich zur Seite und ohne seine Unterstützung hätte es noch länger gedauert. Nach dem Aufsetzen des Hard Tops kam er quasi wie ein Neufahrzeug wieder zurück:
Die Isolation erfolgte mit Extremisolator 10 mm Dann begann der Ausbau Stück für Stück: ein Schubladensystem wurde nach hinten versetzt eingebaut - so blieb für den Alltagsbetrieb Platz zum einfachen Be - und Entladen von Einkäufen und der Einstieg bei ausgeklapptem Dach ist komfortabler:
Im Notfall wollten wir auch die Möglichkeit haben unten zu schlafen ..... daher war die durchgehende Liegefläche wichtig. Das verwendete Holz ist Birke Multiplex.
Die Fächer hinter den Sitzen gehen nach oben auf - die anderen zur Seite ....
Zum Öffnen der Schränke haben wir uns für die "Fingerhakelmethode" entschieden .... funktioniert tadellos. Man darf die Schränke nur nicht "press" befüllen, dann bleiben sie auch auf schlechten Wegstrecken hartnäckig geschlossen.
Zwischen den Schubladen und den Fahrersitzen war noch Platz übrig .... hier haben wir mit Klappen noch ein abgedecktes Staufach geschaffen, in welchem wir Proviant - auch für die Fahrt - verstauen.
Zur Wohnmobilzulassung mußte ich noch eine extra Sitzgelegenheit bauen .... ich endschied mich für eine Luxus-Sesselvariante. Das letze Brett, welches die Liegefläche durchgehend macht, wurde zur Rückenlehne umfunktioniert. Dann passend Kaltschaummatrazen bestellt .... sie müssen noch mit Leder bezogen werden, damit das "Clubgefühl" perfekt ist.
Zum Hubdach kam ich ein bisschen wie die Jungfrau zum Kinde .... auf einem Treffen traf ich jemanden, der eins hatte - wir sprachen allgemein darüber und ich äußerte meinen Wunsch, auch mal irgendwann eins haben zu wollen, da es für Wochenendurlaube praktisch ist, nicht immer den Wohnwagen mitnehmen zu müssen. "Ja", bekam ich zur Antwort. "Das kannste haben wenn Du willst - ich brauch es nicht mehr!" Den genannten Kaufpreis noch zu verhandeln wäre ein Frechheit meinerseits gewesen .... das Geschäft wurde per Handschlag besiegelt und durchgeführt. Hier zwei Bilder von der Demontage am Spenderfahrzeug.
Zum Schluß kamen noch Außenstauboxen dran sowie die obligatorische Markise ... ;-)

Sonntag, 15. März 2015

...ein herzliches Willkommen ...

... an alle reisefreudigen, die mit Begeisterung die Welt erkunden wollen. Es muss nicht immer die große weite Welt sein - auch die "nähere" Umgebung lädt ein entdeckt zu werden. Als "näher" haben wir Europa im allgemeinen definiert ;-)